Kyllmündung: Ergebnis der Maßnahmen


Auf diesen Seiten zeigen wir die Ergebnisse der durchgeführten Maßnahmen, wie sie sich ab Herbst 2008 darstellten. Auch zukünftig werden wir Sie über die beobachteten Auswirkungen der Kompensationsmaßnahmen, besonders was die Auenwaldbildung anbetrifft, informieren.

Sehen Sie hier Beispiele zu den neu geschaffenen Landschafts- und Gewässerstrukturen (Herbst 2008):

(Die Fotos stammen von Manfred Weishaar vom NABU Region Trier, mit Ausnahme der Bilder der Flutung im Januar 2009, die Josel Lieser, ebenfalls vom NABU, aufnahm.)
neue Flutrinne

Die Bagger haben eine von drei Flutrinnen gegraben, die linkseitig von der Kyll abzweigen und als Durchstich zur Mosel laufen.

Und dass bei Hochwasser von Mosel und Kyll der gewünschte Effekt der Flutung eintritt, zeigt die Ansicht einer zugefrorenen Flutrinne im Januar 2009.

neue Flutmulde mit Flachwasserzone

Eine neue dauerhafte Mulde mit Flachwasserzone, die bereits vom Grundwasser gespeist ist.

Wie die Rinnen werden auch die Mulden bei Hochwasser geflutet (Januar 2009), wie dies im Hintergrund zu sehen ist.

neue Moselbucht

Eine neu geschaffene Moselbucht, wie sie vor der Schiffbarmachung mancherorts vorhanden war. Ein guter Laichplatz für Fische, Amphibien u.a.

erste Gäste - eine Libelle

... bald stellten sich auch erste Gäste ein - hier eine Libelle.



Die neuen Strukturen ergänzen die alten Auwaldstrukturen und Pflanzengesellschaften:


Noch vorhandener, alter Auwaldbestand.

alter Auwald

An Kyll und Mosel selten gewordenes Schilfröhrricht.

Schilfröhrricht

Eine typische Pflanze der Auwälder,
Grundlage eines bekannten Getränks.

Solche Pflanzen werden in Bitburg gebraucht


Andere, eingewanderte, Pflanzen wiederum könnten wegen der fehlendene ökologischen Einbindung Probleme bereiten:


... wie der Topinambur.

Topinambur

... wie der Wasserknöterich.

Wasserköterich

... wie das Drüsige Springkraut.

Drüsiges Springkraut


Damit die Entwicklung nicht aus dem Ruder läuft, steht das Gebiet unter wissenschaftlicher Beobachtung; hier ist eine Kontrollfläche der Uni Trier zu sehen:


 

Eingezäunte Kontrollfläche